Postview-Tracking vs. Cookie-Dropping
Geschrieben von Michael Fink am 15.02.2011 in der Kategorie: Online Marketing › Affiliate Marketing
Mit Bezugnahme auf meinen Artikel zur Differenzierung von "View"- und "Click"-Cookies möchte ich in diesem Beitrag nochmal auf die Problematik und Risiken eingehen, die mit Postview-Tracking verbunden sind.
Als kurze Wiederholung: Der Unterschied zwischen "View"-Cookies und "Click"-Cookies.
View-Cookie: Wird durch die alleinige Einblendung eines Werbemittels (Banner) gesetzt.
Click-Cookie: Ein aktiver Klick des Users ist erforderlich um das Click-Cookie zu setzen.
In Verbindung mit Postview kommen immer wieder die gleichen Themen zur Sprache - Die Diskussion dreht SICH IM KREIS!!
Hat ein View-Cookie die gleiche Wertigkeit wie ein Click-Cookie? Darf es im Falle eines Sales mit der selben Salerate vergütet werden?
Laut "Teilnehmer der Postview-Fraktion" wird ein vorher gesetztes Click-Cookie nicht von einem View-Cookie überschrieben. Weiter muss bei Postview Tracking das Werbemittel immer im sichtbaren Bereich der Webseite liegen. Damit ist gemeint, dass dieses bei Aufruf der Webseite sofort und ohne scrollen sichtbar ist. Besonders diese Restriktion führte in der Startphase des Postview im Markt zu großen Schwierigkeiten. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken wurden für das Postview Tracking nur bestimmte Publisher zugelassen. Diese definieren sich in einer sogenannten "Closed Group" als vertrauenswürdige Publisher des Advertisers und Netzwerkes.
Jetzt ist die Frage, ob nicht jeder andere "normale" Affiliate benachteiligt ist, wenn er sein Cookie auf einen Klick des Users setzt und nicht auf Sichtkontakt. Machen normale Affiliates mehr "Klasse" statt "Masse"? Demnach dürfte der Sale für den geworbenen Kunden bzw. User nicht gleichwertig sein.
Ein weiteres Instrument, um Postview-Tracking mehr in Richtung Qualität zu steuern ist das Frequency Capping. Mit dieser Einstellung soll verhindert werden, dass ein User ein bestimmtes Werbemittel innerhalb eines definierten Zeitraumes nicht zu oft sieht. Studien von Price Waterhouse Coopers haben bereits ergeben, dass eine zu hohe Penetration mit Werbung beim User eine ablehnende Haltung zu der Marke aufbaut und dieser sogar den Kauf eines Substitutionsproduktes im Bedarfsfall vorzieht.
Wie differenziere ich Display Advertising auf CPX-Basis und Affiliate Postview-Tracking auf Performance-Basis?
Display auf Bezahlung nach Performnace und nicht TKP = der neue CPX?
http://www.affiliate-marketing.de/wissensdatenbank/fachbegriffe/postview-tracking.html


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